Jagen in Ungarn · 15. April – 30. September
Rehbock
Die ungarischen Rehböcke sind eine Rarität, für die es auf der ganzen Welt keinen Vergleich gibt.
Capreolus capreolus
Sie haben unser Land schon seit eh und je in Jägerkreisen bekannt gemacht. Die Jagdgäste kommen heute nicht mehr nur aus Europa – auch Jäger aus anderen Teilen der Welt kommen zu uns, um starke Trophäen zu erbeuten.
Die Stärke der Rehkronen schwankt von Gebiet zu Gebiet. Überall aber gibt es genug Böcke, um die unterschiedlichen Ansprüche unserer Gäste befriedigen zu können. In Transdanubien schwankt das Gewicht der Rehkronen in der Regel von 250 bis 400 Gramm, aber auch in diesem Gebiet kommen Rehböcke mit mehr als 500 Gramm zur Strecke.
Die stärksten Böcke werden in den Komitaten Szolnok, Békés, Hajdú und Szabolcs erlegt, wo auch die Zahl der Böcke größer als in Transdanubien ist. Hier werden Jahr für Jahr viele Rehböcke mit einem Trophäengewicht über 500 Gramm, nicht selten aber auch von mehr als 600 Gramm erlegt.
Wir empfehlen für die Jagd auf Rehböcke die Zeit vom 15. April bis 20. Mai. Nach diesem Termin ist der Zustand der Vegetation für die Jagd hinderlich. Erfahrene Jäger schätzen allerdings auch die Blattzeit von Ende Juli bis Mitte August, in der oft auch ältere, sonst sehr heimlich lebende Böcke zur Strecke kommen.
Die Jagd erfolgt entweder mit dem Geländewagen, mit dem in der Tiefebene große Gebiete bejagt werden können, oder durch Pirschen zu Fuß bzw. auf dem Ansitz.
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